Die im Jahre 1901 eröffnete Strecke von Neustadt im Schwarzwald nach Donaueschingen gilt zwar als Verlängerung der Höllentalbahn von Freiburg nach Neustadt, allerdings war sie für viele Jahre Teil der Eilzugverbindung Ulm - Freiburg. Zum Sommerfahrplan 1988 wurden fast alle durchgängigen Verbindungen von und nach Freiburg eingestellt und wer von Freiburg nach Donaueschingen wollte, musste nun in Neustadt umsteigen. Der Steilstreckenabschnitt der Höllentalbahn von Freiburg nach Neustadt und die in Titisee abzweigende Dreiseenbahn sind seit den 1930er Jahren elektrifiziert, der als „hintere Höllentalbahn“ bezeichnete Streckenabschnitt blieb ohne Fahrdraht. Die Eilzüge von Freiburg nach Ulm verschwanden 1988 aus dem Fahrplan, einzig der Kleber-Express von Freiburg über Tuttlingen, Bad Saulgau und Memmingen nach München blieb bis 2003 als letztes durchgängiges Zugpaar zwischen Donaueschingen und Freiburg. Ab dem Sommerfahrplan 1988 wurden auf der Bahnstrecke Neustadt – Donaueschingen die neuen Triebzüge der Baureihe 628 eingesetzt. Alle 2 Stunden ging es von Neustadt nach Ulm und jeweils um 1 Stunde versetzt ebenfalls im 2 Stundentakt über Villingen nach Rottweil. Somit bestand zwischen Neustadt und Donaueschingen ein Stundentakt mit direktem Anschluss in Neustadt an die Züge der Höllentalbahn nach Freiburg. Jeweils zur vollen Stunde kreuzten sich die Personenzüge in Döggingen, als 2. Kreuzungsmöglichkeit für den Güter- und Sonderzugverkehr blieb der Bahnhof Löffingen mit 2 Gleisen erhalten. Der Fahrzeugeinsatz war wegen der Durchbindung nach Ulm derselbe wie auch bei uns im Donautal, auf die 628er folgte die Baureihe 611 und in den letzten Tagen kamen auch noch die Triebzüge der Baureihe 612 in den Südschwarzwald. Am 30. April 2018 war dann Schluss mit der Direktverbindung nach Ulm und Rottweil und die Baumaschinen rückten an. Die Strecke wurde elektrifiziert und die mechanischen Stellwerke in Döggingen und Löffingen wurden abgelöst. Seit Dezember 2019 ist die Bahnstrecke wieder in Betrieb, zum Einsatz kommen Neufahrzeuge von Alstom der Baureihe 1440. Wir zeigen Bilder dieser Strecke, da sie über einen langen Zeitraum sehr eng mit unserer Donautalbahn verbunden war.

In Donaueschingen besteht Anschluss an die Züge auf der Badischen Schwarzwaldbahn aus Offenburg nach Konstanz.

Von 1988 bis 2018 waren die Züge auf der "hinteren Höllentalbahn" oder auch "Höllentalbahn Ost" bezeichnet, im Stundentakt unterwegs wobei sich die jeweils 2stündlich verkehrenden REs der Donautalbahn von Ulm mit den ebenfalls 2stündlichen REs der Alemannenbahn von Rottweil abwechselten.

 

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